Gemeinsame Saisonvorbereitung der alpinen Stützpunktläufer aus Mitterfirmiansreut und Geißkopf

Trotz widriger Witterungsverhältnisse im Soll

Im Bayerischen Wald lässt der Schnee, zum Leid der alpinen Skirennläufer, noch auf sich warten. Die jungen Nachwuchsläufer der alpinen Stützpunkte Mitterfirmiansreut und Geißkopf zeigen sich dennoch bereits in guter Form. Dies ist vorrangig dem kontinuierlichen Training der zurückliegenden Wochen zu verdanken. Stützpunkttrainer Michael Bumberger war in den vergangenen sieben Wochenenden am Stubaier Gletscher, am Hauser Kaibling und an der Reiteralm mit seinen Schützlingen vertreten. Trotz des hohen Trainingspensums schaffen es die Kids vorbildlich Schule und Rennsport zu meistern. Ein Skiwochenende bedeutet für die Kinder: Anreise am Freitag, Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag ab 8 Uhr morgens. Nach Trainingsende geht es dann wieder nach Hause. Natürlich darf am Wochenende auch die Vorbereitung auf die Schule nicht zu kurz kommen.

Der beständigen Saisonvorbereitung ist es zu verdanken, dass bei den jungen Racer im Alter von 9 – 14 Jahren ein kontinuierlicher Formanstieg zu verzeichnen ist. Derzeit bieten die Skipisten im benachbarten Österreich die einzige Möglichkeit sich gezielt auf die kommende Rennsaison vorzubereiten. Vor allem die Bedingungen auf der Reiteralm bezeichnet Bumberger als perfekt. Zeitgleich trainieren hier Weltcupteams aus ganz Europa sowie Nachwuchsläufer nebeneinander. Aufgrund der milden Witterungsbedingungen ist ein Trainingsbetrieb an den heimischen Stützpunkten in absehbarer Zeit nicht denkbar. Die Nachwuchsläufer sind daher in den nächsten Wochen auch weiterhin auf die guten Schneebedingungen im benachbarten Österreich angewiesen. Bleibt zu hoffen, dass der Winter auch im Bayerischen Wald zeitnah seinen Einzug hält.